reiner/ Mai 29, 2020/ EU DS-GVO, Strafen DSGVO

Mit dem gestrigen Urteil des Bundesgerichtshofes steht das Statement fest – bisherige Cookie-Banner reichen nicht mehr aus!

Fortan braucht man echte Cookie-Einwilligungen, welche mittels Consent-Tools erreicht werden können. Was ist seither noch häufig freiwillig eingesetzt wurde, ist ab sofort Pflicht auf jeder Website, welche diverse Werbe-Cookies, Cookies von Analyse-Tools usw. verwendet.

Hier geht es zum Urteil des BGH …

Doch wie ist nun die weitere Vorgehensweise?

  • Die Firmenhomepage muss auf etwaige Cookies, Verbindungen zu externen Servern wie Google, Adobe usw. überprüft werden
    •  verwendet die Website Fremd-Cookies für Werbezwecke?
    •  verwendet die Website nur Session-Cookies, welche keine Einwilligung benötigten?
    •  wie sieht die Verbindung zu Google Maps ?
  • hierunter fällt ebenfalls die Einbindung von Google Fonts oder Adobe Fonts
  • auch eine Überprüfung der Verwendung von Analysetools wie Google Analytics und dergleichen muss stattfinden und dementsprechend im Consent-Tool berücksichtigt werden.

Wenn diese Fragen alle abgeklärt sind und das Wissen über die verwendeten Cookies gegeben ist, sollte ein dementsprechendes Consent-Tool eingepflegt werden. Welche Art von Tool und wie die Einbindung und Aktivierung funktioniert, kann ich Ihnen gerne separat erklären.

Fakt ist, dass ab sofort der bestehende Cookie-Banner in Widerspruch zur DSGVO steht und somit als DSGVO-widrig gilt. Ebenfalls werden mit sofortiger Wirkung Bußgelder und Abmahnungen fällig.