Interner Datenschutzbeauftragter

Um einen Mitarbeiter als internen Datenschutzbeauftragten zu benennen, sollten Sie sich der Vor- / und Nachteile des Vorgangs bewusst sein.


Als Vorteil ist zu sehen:

  • schon bestehendes Firmenwissen über Mitarbeiter, Strukturen usw.
  • keine zusätzlichen monatlichen Kosten für einen externen Berater
  • Firmeninterna bleibt innerhalb der Firmenwände

Nachteile:

  • Fortbildung, um das Wissen über die DS-GVO zu erfahren
  • direkte Unterstellung der Geschäftsleitung (Organigramm)
  • Kündigungsschutz (gleich dem eines Betriebsrates)

Wissenswertes bei der Benennung eines internen Datenschutzbeauftragten

Der Mitarbeiter darf nicht in einem Interessenkonflikt stehen/arbeiten. Dass bedeutet, dass der Datenschutzbeauftragte keine weitere Tätigkeiten im Unternehmen ausüben darf, welche zu einem Konflikt mit der Tätigkeit als Kontrollinstanz führen kann (Art. 18 der EU-DS-GVO – völligen Unabhängigkeit des DSB in seiner Funktion als Kontrollinstanz).

Erfahrungsgemäß lässt sich somit sagen, das bestimmte Positionen im Unternehmen nicht für die Ausübung des DSB eigenen und zulässig sind:

  • Vorstände
  • Inhaber
  • IT-Mitarbeiter
  • Personalleiter

Direkt mit mir als Datenschutzbeauftragter in Kontakt treten …